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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

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„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ mit dem sehr klingenden, schwedischen Original-Titel „Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann“ von Jonas Jonasson (welcher Scherzkeks hat dem Autor diesen Namen gegeben..) ist das köstlichste Buch, dass ich im letzten Jahrzehnt gelesen habe.

Es geht um einen, ebenen Hundertjährige, der von seinem Leben im Altersheim die Schnauze voll hat und von eben diesem kurzerhand durch sein Zimmerfenster flüchtet. Daraufhin folgt eine turbulente Geschichte mit jeder Menge A-Prominenz und lautstarkem Lachen der Leserschaft. Es ist verwunderlich, wie leicht Jonasson die Brücken schlägt und Verbindungen schafft. Ich kann gar nicht zählen wie oft ich „Das gibts ja nicht!“, „WAS? Unglaublich!“ und andere intuitive Ausstoße von mir gegeben habe, während ich das Buch gelesen habe. Übrigends, natürlich im Hardcover.

Da ich die Lektüre nicht aus der Hand legen konnte, habe ich wirklich immer und überall gelesen. So kam es auch, dass ich einestages im Großraumabeiteil eines ÖBB Railjets saß und so viel Lachen musste, dass mir die Tränen die Wangen hinab kullerten. Mein Gegenüber reichte mir ein Taschentuch, prustete allerdings auch los, so tat es meine Nachbarin zur Linken. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich nach dieser Situation gleich alle beide Jonas Jonasson’s Werk zugelegt haben. Du hoffentlich auch, denn es ist eine glatte 5-Herzen-Empfehlung.

 

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