DIY

Was liegt vor deiner Türe?

Was ich machen würde, wenn du mir n’bisschen Geld geben würdest? Nicht zu viel, aber auch zu wenig um damit Spinnereien zu finanzieren? Meine Wohnung leer räumen und einmal komplett alles neu. Weil du mir den Gefallen aber wahrscheinlich nicht machen wirst (warum eigentlich?), beginne ich mit den Kleinigkeitn, die peu à peu ersetzt werden.

Ganz oben auf meiner Liste steht die ausgesprochen hässliche Türmatte. Mein Vormieter war so „gütig“ das Ungetüm liegen zu lassen, verständlich, denn selbst für die Tonne ist es zu hässlich. Da muss schon was brennen: auf blau-grauem Untergrund mit 90er Strukturrillen zieren 4 bunte Regenschirme, für deren unproportionale Form du nicht einmal in der Volksschule Applaus bekommen hättest.

Mehr als 3 Jahre nach dem Einzug in meine mausefallegroße Wohnung, bin ich jetzt bereit mich dieser Altlast zu entledigen. Vielleicht weil da auch zu viele Schuhe darüber gelaufen sind, die jetzt vor verschlossener Tür stehen bleiben müssen. Oder auch, weil ich nicht mehr der Meinung bin, dass eine Hässlette vor der Türe Einbrecher abschreckt. Frei nach dem Motto „Wer sich nicht mal einen ordentlichen Vorleger leisten kann, wird schon keine Diamanten horten“, habe ich jahrelang an diesem Gedanken festgehalten. Aber wie das mit Spleens so ist, bist du dem irgendwann mal überdrüssig. Wahrscheinlich, weil du eh schon immer weißt, dass das ziemlicher Schwachsinn ist.

Ich habe mir also Alternativen heraus gesucht. Schnell wurde offensichtlich, dass Türmatten sehr viel mit Fun-Shirts gemein haben: der Grad zwischen einem lockeren Spruch, der dich zum Schmunzeln bringt und dem „Female Body Inspector“ ist verdammt schmal.

Hier also die Alternativen, mit denen ich gut leben könnte:

SUP für 50$
NICE KICKS für 45Es
HOWDY 50$
YOU BETTER HAVE PIZZA 45$
TURN OFF YOUR STRAIGHTENER 40$

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